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Sexuelle Unlust - entspannt wieder in die Lust

Was tun, wenn die Libido fehlt oder sie nicht so ist, wie du sie gern hättest? (z.B. nicht schnell genug lustvoll oder nicht lustvoll "genug")

Bevor wir diese Frage gemeinsam angehen, mag ich dich einladen, einen Moment inne zu halten, einen tiefen, nährenden Atemzug zu nehmen und die folgende Aussage in deinem Körper und Geist wirken zu lassen:


Du MUSST gar nichts. Und du bist richtig und gut, so wie du bist.

Lass uns mal den Druck rausnehmen und zuerst ein paar Sachen normalisieren:


Unsere Libido, also wie wir Lust empfinden und wie viel Lust wir empfinden, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Nicht jeder Mensch hat gleich viel Lust und nicht jeder Mensch hat gleich viel Lust zu jeder Zeit. Das heißt, es ist absolut normal, wenn wir Phasen haben, wo wir sexuelle Unlust spüren. Und es kann immer Menschen in unserem Umfeld geben, teilweise auch unsere Partner:innen, die viel lustvoller sind als wir. Dann haben wir schnell das Gefühl, mit uns ist was falsch. Aber lass mich dir sagen: Nichts ist kaputt oder falsch an dir. Du bist richtig, normal und gut genau so, wie du bist. Lass das mal wirklich einsinken.


Diese Vorstellung, dass wir "mangelhaft" sind oder das alles anders oder besser machen müssten, kommt daher, weil wir so viele Skripte, Bilder, Videos und vermeintliche ”Vorbilder” um uns herum haben, die uns vorgeben und vormachen, wie es angeblich zu sein hat.

Aber ich sag dir: Scheiß auf irgendwelche Normvorstellungen für sexuelle Lust! Du hast viel Lust? Okay, darfst du haben. Sei lustvoll. Du empfindest gar keine Lust? Ebenfalls okay. Das darf so sein, auch wenn die ganze Welt sagt, dass wir alle super viel Lust und lustvollen Sex haben müssen. WIR MÜSSEN GAR NIX. Du bist weniger lustvoll als jemand anderes? So so normal.


Und ein kleiner Reminder: Der größte Fehler, den wir machen können, ist uns mit anderen Menschen zu vergleichen. Das ist der Weg in die Unzufriedenheit. Denn wir finden immer jemanden, der lustvoller, schneller, toller - was auch immer ist. Statt dich zu vergleichen, erinnere dich immer wieder daran: Dein Leben, dein Körper, deine Regeln, dein Sexualleben ist nicht vergleichbar mit der Person neben mir. Statt dich also zu vergleichen, finde heraus, was sich für DICH gut und richtig anfühlt.


Es ist übrigens auch absolut normal, dass die Libido mal hoch und mal niedrig ist und schwankt. Es gibt so viele Faktoren, die unsere Lust beeinflussen - dazu gleich mehr.

Wenn dein Gegenüber keine Lust hat, KANN das etwas mit dir/euch zu tun haben. Aber ganz oft hat es das nicht. Gleichzeitig ist nichts mit DIR kaputt, wenn DU keine Lust hast.


Jede Person hat unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Auch das dürfen wir respektieren und lernen. Vielleicht hat deine geringe Lust damit zu tun, dass alle um dich herum bisher die falsche Sprache sprechen, und du und dein Körper daher nichts verstehen und nicht reagieren können.


Gas-Bremse-Modell

Die sexuelle Erregung kann man mit einem Gas- und Bremspedal vergleichen. Dinge, die wir auf's Gaspedal packen, erhöhen die sexuelle Erregung, während Dinge, die wir auf die Bremse packen, sie reduziert. Wie auch im Auto, können wir noch so sehr auf's Gas drücken - es bringt nichts, wenn wir die Bremse durchgetreten haben. Sprich, zuerst müssen wir bei Unlust oder geringer Libido schauen, was auf unserem Bremspedal liegt und wie wir die Dinge da herunter nehmen können, bevor wir uns darum kümmern, ggf. ein paar mehr Dinge auf's Gaspedal zu legen.

Lass uns daher im Folgenden mal beleuchten, was das alles so für Faktoren sein können, die unsere Bremse drücken.


Du wirst im Folgenden die wichtigsten und häufigsten Faktoren zusammengefasst finden. Sieh sie als Einladung, nachzuspüren, ob die Faktoren auch für dich relevant sind.


Wenn du dir Unterstützung wünschst, möchte ich dich einladen, dir ein kostenloses Erstgespräch mit mir zu buchen. Wir können bereits da erste Erkenntnisse und Lösungsansätze entwickeln und dann schauen, ob wir in einer 1:1-Begleitung deinen Weg (zurück) in die Lust angehen wollen.

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Jetzt schauen wir uns aber erst mal die Gründe für sexuelle Unlust an, ja?

Die Fragen darunter sollen dir helfen, schnell die Faktoren zu finden, die du dir vielleicht genauer anschauen darfst. Per Klick auf die unterstrichene Überschrift kommst du direkt zum passenden Absatz.


Übersicht der Faktoren:

  1. Stress, Müdigkeit, Sorgen Macht dir gerade etwas Sorgen? Bist du voll gestresst? Hast du kaum bis wenig Ruhezeit? Bist du mega müde? Hast du regelmäßig weniger als 6 Std. Schlaf?

  2. Die falsche "Sex-Sprache" - Sex, der dir nicht entspricht Ist das, was du an Sex erlebt hast bisher, ein Sex, der dir wirklich gefällt? Oder hast du das Gefühl, dass da doch "mehr" sein muss?

  3. Nicht wissen, was du magst bzw. nicht danach fragen Weißt du, was du magst? Kennst du deinen eigenen Körper und deine Lustzonen? Weißt du, was dir Lust macht? Und sprichst du's aus?

  4. Scham Gibt es Teile deines Körpers, die dich unsicher machen? Fühlst du dich unwohl, wenn dich jemand (nackt) anschaut? Darfst du lustvoll sein? Darfst du dich selber anfassen? Darfst du dominant sein? Darfst du submissiv sein? Darfst du stöhnen? Was gehört sich angeblich nicht?

  5. Druck & Unsicherheit Bist du unsicher, wie du's "richtig" oder "gut" machen kannst für dein Gegenüber? Spürst du oft Druck, irgendwas zu müssen (z.B. Lust auf Sex zu haben, erregt zu sein oder zu kommen)? Denkst du, dass andere besser im Bett sind als du?

  6. Unterschiedliche Erregungstypen - reaktiv vs. proaktiv Erlebst du öfter, dass du Sex nicht initiierst und glaubst, du solltest das öfter tun/wollen?

  7. Anfangseuphorie verflogen - Lust im Beziehungsalltag Bist du mit deiner Beziehungsperson schon etwas länger zusammen und die Lust scheint verfolgen zu sein?

  8. Unausgesprochenes - "die Akte" Gibt es etwas, was du deinem Gegenüber zum Vorwurf machst, sodass du "nicht einsiehst", dass er:sie belohnt wird, während du weiter verärgert/ frustriert o.ä. bist? Gibt es Bedürfnisse oder Grenzen, die du nicht ausgesprochen hast? Unzufriedenheit oder Frust, die du unausgedrückt lässt?

  9. Beziehungsvertrag - wenn Müssen zu Trotz führt Hast du das Gefühl, dein Gegenüber braucht unbedingt Sex von dir und du spürst in dir Ablehnung? Hast du das Gefühl es steht die Erwartung im Raum, dass ihr Sex habt?

  10. Emotionale Bindung & Vertrauen Fühlst du dich mit deinem Gegenüber emotional verbunden, vertraust du ihm:ihr? Fühlst du dich geliebt/ gewertschätzt?

  11. Unverarbeitetes: eingeschlossene Emotionen, körperliche Blockaden, Trauma etc. Fühlt es sich unsicher an, voll in deiner Lust zu sein? Gibt es Stellen (v.a. Genitalien), die sich taub, schmerzhaft oder unempfindlich für Berührung anfühlen?

  12. Medikamente & Hormone Nimmst du die Pille, Antidepressiva oder Blutdruckmedikamente?

  13. Asexualität/ Greysexualität Hast du grundsätzlich nicht (so sehr) Lust auf Sex und Intimität (vielleicht schon irgendwie immer)?


Häufigster Grund: Stress, Müdigkeit, Sorgen

Eigentlich wissen wir, dass Stress, zu wenig Schlaf und Sorgen uns stark beanspruchen und damit weniger lustvoll machen, aber wir schätzen unser Stress- und Sorgenlevel oft nicht so richtig ein.


Frag dich mal ehrlich: Macht dir gerade etwas Sorgen? Bist du voll gestresst? Wie viel Ruhezeit hattest du heute oder in den letzten Tagen? Kommst du überhaupt zur Ruhe? Bist du mega müde? Wie viel Schlaf hast du in den letzten Tagen bekommen?


Wenn du feststellst, "eigentlich bin ich ständig unter Dauerstrom", dann ist das dein System auch. Und das ist eben nicht der beste Modus, um in die Lust zu kommen, denn dafür brauchen für ENT-Spannung.

Dafür können wir jedoch aktiv sorgen. Frag dich: Wie kann ich für mehr Entspannung, Stressabbau etc. sorgen? Was ich dir außerdem ans Herz legen möchte: Erzähl deinem Sex-Gegenüber, was bei dir gerade alles los ist - welche Sorgen dich ggf. plagen, was dir Stress bereitet etc.? Denn oft ist das Aussprechen schon so erleichternd. Für dich. Aber auch für dein Gegenüber - weil es dann versteht, dass es nicht an ihm:ihr liegt.

Wir können übrigens intim sein, ohne Sex haben zu müssen - sondern einfach körperlich nah - ohne Erwartung auf Sex. Das kann schon viel Druck rausnehmen und euch trotzdem näher bringen.



Die falsche "Sex-Sprache"

Manchmal liegt die Lustlosigkeit daran, dass der bisherige Sex einfach nicht erfüllend ist.

Frage für dich: Ist das, was du an Sex so erlebt hast bisher, ein Sex, der dir überhaupt gefällt und entspricht?


Was für mich in diesem Punkt der absolute Gamechanger war, sind die Erotic Blueprints.

Das Konzept der Erotic Blueprints von Jaiya ist ähnlich zu dem der "Sprachen der Liebe" von Gary Chapman. Im Sprachen-der-Liebe-Modell geht es darum, wie wir Liebe ausdrücken und wie wir sie verstehen. Ich finde dieses Modell super hilfreich. Wenn jemand zu mir in irgendeiner Sprache, die ich nicht kenne, sagt, "ich liebe dich", dann verstehe ich das nicht. Und andersherum genauso.

Die Idee ist entsprechend, dass wir beide einen "Sprachkurs" machen. Um einerseits zu verstehen, wenn jemand in seiner Sprache seine Liebe uns gegenüber ausdrückt. Gleichzeitig können wir auf diese Weise dem anderen in dessen Sprache unsere Liebe zeigen. (Das funktioniert nur, wenn wir beide jeweils einen Sprachkurs machen...)


Und genau dieses Konzept gibt es auch für den Sex. Es beschreibt unsere Präferenzen, worauf wir ansprechen und was uns Lust bereitet - im Prinzip, wie wir im Bett ticken. Insgesamt gibt es 5 Erotic Blueprints: sexual, energetic, sensual, kinky, shapeshifter. (Wenn dich das genauer interessiert, schau dir mal meinen kostenlosen Online-Workshop dazu an)


Ich wusste super lange nicht, dass ich einfach eine andere "Sex-Sprache" spreche, als viele meiner bis dahin erlebten Liebhaber:innen. Das heißt, da sprach die ganze Zeit jemand in einer Sprache mit mir und meinem Körper, die ich zwar verstand, die aber nicht meine Muttersprache war. Als ich dann das erste Mal auf jemanden traf, der meine Sprache sprach, explodierte mein Körper förmlich vor Lust.


Unser Normsex ist leider der Pornosex. Der normierte Sex entspricht stark dem "sexual" Blueprint, der von viel Schnelligkeit, schneller Genitalberührung und viel Orgasmusfokus geprägt ist. Dieses langsame, energetische, sinnliche, was Menschen mit z.B. energetischem oder sensual Blueprint brauchen, ist leider im Mainstream nicht so verbreitet. Und entsprechend haben wir schnell dieses Problem von "ich komme irgendwie gar nicht in meine Lust und der Sex, den ich erleb, gefällt mir irgendwie gar nicht so richtig".

Entsprechend kann es mega hilfreich für dich sein, deine Blueprints herauszufinden, und dann im zweiten Schritt dafür zu sorgen, dass mehr auch in deiner Sprache gesprochen wird. (Ich unterstütze dich oder euch als Paar super gerne als "Dolmetscherin")



Weißt du, was du magst, und sprichst du's aus?

Kennst du deinen eigenen Körper und deine Lustzonen? Weißt du, was dir Lust macht? Viele wissen es noch nicht so genau. Wir haben zwar vielleicht durch Masturbation irgendwie gelernt uns anzufassen, aber unsere ganzen erogenen Zonen am Körper, wie genau wir gerne angefasst oder penetriert werden, wissen wir oft noch nicht. Dinge, wie ein Pleasure-Mapping oder Yoni-Mapping können da seeehr hilfreich sein.


Manchmal wissen wir aber auch, was uns gefällt (und was nicht), aber wir trauen uns nicht, das zu sagen. Und da kann ich sowas von aus Erfahrung sprechen. Es war für mich lange ultraschwer, Dinge auszusprechen, die ich mir wünsche oder um Veränderungen während des Sexes zu bitten. Ich habe das aber dann zu meinem Fokus gemacht und geübt und bin da mittlerweile gut drin.

Wenn wir unserem Gegenüber nicht sagen, was er:sie tun soll oder verändern soll, tappt die Person ganz schön im Dunkeln - und das ist teilweise sehr verunsichernd und für beide nicht wirklich von Erfolg gekrönt.


Ich weiß, manchmal hoffen wir so, bitte einfach den Sexguru/ die Sexgurine zu treffen, der:die dann einfach unsere Körper virtuos bespielt und uns in unbekannte Lustsphären katapultiert, und wir daher nie was sagen müssen. Wir können da gerne drauf hoffen oder wir können unser Glück und unsere Lust selbst in die Hand nehmen. Ja, das ist manchmal ein bisschen scary und unbequem und mit Überwindung und Arbeit verbunden, aber es lohnt sich so sehr!

(Und auch hier kann es so helfen, deinem Gegenüber zu sagen, dass du dich da noch schwer tust und das üben magst und die Person dich gern dabei unterstützen kann, indem sie Fragen stellt, mit dir ausprobiert etc. Und auch hier kann Coaching-Unterstützung so viel helfen.)



Scham.

Manchmal sind wir unsicher und schamvoll darüber, wie wir beim Sex aussehen oder uns anhören.

Insbesondere, wenn unsere Körper nicht "normschön" sind, tragen wir oft Scham in uns.

Gibt es Teile deines Körpers, die dich unsicher machen? Vielleicht fühlst du dich unwohl, wenn dich jemand (nackt) anschaut. Falls ja: Du bist damit nicht allein. Der Prozess, Scham loszulassen und sich (wieder) wohl im eigenen Körper zu fühlen, ist eine Reise (und eine, die du nicht allein gehen musst).


Weißt du, was die Wunderwaffe gegen Scham ist?


Sich damit zeigen und sie aussprechen. (Dasselbe gilt übrigens auch für Druck und Unsicherheit.)

Scham lebt davon, dass wir uns damit verstecken. Uns verletzlich mit unserer Scham und Unsicherheit zu zeigen, uns zu öffnen, erfordert Mut. Manchmal scheint es einfacher, uns zu verstecken, weil es verdammt beängstigend und schmerzhaft sein kann, wenn wir uns mit unseren Unvollkommenheiten zeigen. In solchen Momenten denk daran, dass Scham stirbt, wenn du darüber sprichst - in sicheren Räumen. Du kannst zum Beispiel zu deiner Partnerperson sagen: "Ich würd gern etwas sehr Verletzliches mit dir teilen. Ich fühle mich sehr unsicher wegen meiner Brüste oder meines Hinterns." (Und wenn darauf keine absolut liebevolle, empathische Reaktion kommt - it's time to talk, my love...)


Und: Du darfst gleichzeitig herausfinden, wie du dir mehr Sicherheit geben kannst. Statt zu denken "alle sind immer nackt und sind total entspannt und ich muss das jetzt auch sein", erlaube dir dein eigenes Tempo. Und arbeite dich Stück für Stück vor. Schalte das Licht aus, wenn es dir hilft, dich wohler zu fühlen. Entzünde eine Kerze, um eine sanfte, schummrige Atmosphäre zu schaffen. Gehe behutsam vor und überfordere dich nicht. Du entscheidest, was sich für dich gut anfühlt.


Bist du religiös erzogen worden? Die Dinge, die uns die Kirche erzählt, haben oft tiefgreifenden Einfluss auf unser Selbstbild. Hier ein paar Fragen für dich: Darfst du lustvoll sein? Darfst du Lust empfinden? Oder hast du direkt Stimmen in deinem Kopf, die dir noch das Gegenteil sagen? Was darfst du? Darfst du dich selber anfassen? Darfst du dominant sein? Darfst du submissiv sein? Darfst du stöhnen? Was gehört sich angeblich nicht? Werde neugierig, deine Sätze zu entdecken, die dich daran hindern, deine Lust voll und frei auszuleben, und diese Stück für Stück zu verändern.

Und vielleicht ist es dann an der Zeit, ein Stück weit deine Kinky-Seite rauszuholen und zu sagen "so, jetzt mache all das, was ich angeblich nicht darf". Und vielleicht entdeckst du ein ganz neues Lustempfinden, all die Dinge zu tun, die du nicht durftest.



Druck & Unsicherheit

Wir machen uns so viel Druck rund um Sexualität. Sich dessen bewusst zu werden und den Druck loszulassen, ist ein Prozess. Performance-Druck, Geschwindigkeitsdruck, oder der Druck, jetzt irgendwas zu müssen (Lust haben, feucht/erigiert sein, kommen etc.) sind solche Lustkiller.


Nehmen wir z.B. Performance-Druck. Wo kommt der her? Aus den Hollywood-Filmen und Pornos dieser Welt. Dort sehen wir absolut unrealistische Körper, Verrenkungen, Abläufe und vermeintliche Lusthimmel. Es wird laut gestöhnt und alles sind erregt in nullkommanix. Und du guckst währende deines Sexes auf die Uhr und denkst "scheiße, jetzt werde ich hier schon 10 Minuten lang bespielt und bin noch nicht mal annähernd in Lust- geschweige denn Orgasmus-Reichweite." Wir folgen so oft blind einem "Drehbuch" mit dem klassischen Ablauf: Wir küssen uns, wir fassen uns ein bisschen an, dann gibt's diese bekannten Jobs, dann gibt's Penetration und dann war's das. Story zu Ende. Ich bin Verfechterin dafür, zu schauen, wie wir das aufbrechen können. Was entspricht uns gerade wirklich (#Blueprints)? Und den Penetrations- und Orgasmusdruck rausnehmen. Sex ist vollwertig und vollständig, wenn wir einfach eine intime, schöne Zeit miteinander hatten. Und da muss keiner gekommen sein und da muss auch keiner penetriert worden sein. Und ich weiß, dass das für viele Menschen schwer vorstellbar oder umsetzbar scheint. Aber ich kann dir versprechen, es macht alles so viel entspannter, wenn wir diese Faktoren bewusst immer mal wieder rauslassen, weil wir uns damit beibringen, von den Skripten abzuweichen und damit einfach eine viel freiere Sexualität leben und eine, die uns mehr entspricht und eine, die uns weniger unter Druck setzt.


Wenn du unsicher bist, wenn es darum geht, wie du dein Gegenüber berühren und ein:e gute:r Liebhaber:in sein kannst, und dich daher oft fragst, ob das alles deinem Gegenüber eigentlich gefällt und dich mehr in deinem Kopf aufhältst als in deinem Körper und in der Situation at hand: Kommunikation ist der Schlüssel, um diesen Druck abzubauen. Natürlich kannst du dir zusätzlich Wissen und Fähigkeiten aneignen - das hilft auch, um mehr Sicherheit zu kommen. Am wichtigsten ist, aber einfach, dass wir sprechen (wie im Abschnitt "Weißt du, was du magst, und sprichst du's aus?" schon gesagt).



Unterschiedliche Erregungstypen

Wenn wir über Erregung und das Initiieren von Sexy Time sprechen, dann unterscheiden wir zwischen reaktiven und proaktiven Typen. Für mich war das zu lernen, so erleichternd. Ich bin nämlich eher selten ein Mensch, der morgens aufwacht und denkt, "oh mein Gott, ich habe so Lust, ich muss jetzt hier mal was initiieren." Und dann haben wir natürlich direkt das Gefühl, irgendwas ist falsch mit uns, weil wir in Filmen doch immer sehen, dass die plötzlich von null auf jetzt Lust haben und übereinander herfallen.

Aber es gibt einfach unterschiedliche Lusttypen. Es gibt proaktive Lusttypen, und das sind die, die in sich dieses Gefühl spontan entwickeln und daraus dann initiieren. Und es gibt reaktive Lusttypen, die sozusagen den Hunger beim Essen entwickeln. Die Lust baut sich auf, wenn jemand anderes initiiert und wir die Zeit haben, uns darauf einzulassen.


Speziell bezogen auf Geschwindigkeit hilft oft folgendes Modell. Viele Männer können schnell in die Lust kommen - wie bei einem Feuerzeug: Feuer an! Die Erregung vieler Frauen kann verglichen werden mit Wasser, das man auf den Herd stellt. Es braucht einen Moment, bis es kocht. Dann hält es die Wärme aber länger. Und diesen Geschwindigkeitsunterschied dürfen wir uns immer wieder bewusst machen. Wenn du dir oft Druck machst a la "ich muss jetzt irgendwie wollen, ich muss jetzt schnell irgendwie erregt sein, ich muss jetzt schnell kommen, ich darf nicht zu lange brauchen." , sprich es aus. Druck geht weg, indem wir ihn ansprechen. Und normalisiere, dass es Zeit braucht und dass du dir alle Zeit der Welt nehmen darfst.


Eine kleine private Geschichte dazu: Ich hab mich letztens seit langer Zeit mal wieder dabei erwischt, mir diesen Druck zu machen: "Ich müsste das jetzt toll finden und mein Körper reagiert noch nicht so, wie ich das gerne hätte". Unser Körper macht eben nicht das, was wir jetzt gerne hätten. Unser Körper gibt uns die sehr ehrliche Antwort auf das, was wir da gerade empfangen. Und das, was ich da bekommen habe in dem Moment, war zwar etwas, was mir grundsätzlich gefällt, aber in diesem Moment war es einfach noch nicht dran. Und entsprechend konnte ich noch keine Lust entwickeln, weil das gerade noch zu früh war und ich etwas anderes brauchte. Ich nahm als meinen Mut zusammen und sprach aus: "Ich fühl mich gerade unter Druck." Und dann habe ich mir einen Moment genommen, den Druck aus meinem Körper zu lassen und reinzuspüren, was genau ich jetzt eigentlich gerade brauche. Und habe dann darum gebeten. Und wir sind dann nochmal gefühlte zehn Schritte zurückgegangen und nochmal an einem ganz anderen Punkt eingestiegen. Und das war für uns letztlich ein sehr lustvollstes, verbundenes Erlebnis.

Ergo: Wenn du merkst, da ist Druck, dann ist das ein klares Zeichen, dass da etwas gerade zu schnell ist oder nicht dem entspricht, was du gerade brauchst. Und dann gilt es zu lernen, reinzuspüren, was brauche ich jetzt stattdessen? Das ist die große Kunst. Daran kann man arbeiten, unter anderem mit mir.



Anfangseuphorie verflogen - Lust im Beziehungsalltag

Die Beziehungsdynamik ist so oft unterschätzt und spielt doch eine entscheidende Rolle.

Zunächst auch hier mal eine Normalisierung einer Sache: Die sogenannte "New Relationship Energy" also dieser Zauber von neuen Beziehungen, wo alles aufregend, neu und auch ungewiss ist, hält sich leider nicht ewig. Das ist sozusagen das Willkommensgeschenk, das uns den Anfang versüßt. Ab einem gewissen Punkt werden eine lebendige Sexualität, Beziehung und Liebe aber zu einem Tu-Wort statt einem berauschenden Zustand, der irgendwie von ganz allein funktioniert. Und hier scheitern viele Menschen. Weil wir dann verunsichert sind, ob wir uns noch lieben und attraktiv finden, wenn diese Anfangseuphorie nachlässt. Aber das ist absolut normal. Wir sind eben nicht mehr neu und unbekannt für einander. Wir gewinnen stattdessen Sicherheit, Tiefe und Vertrauen. Und wenn wir wieder etwas auf unsere Lust-Gaspedal packen wollen, indem wir wieder Aufregung, Abenteuer, Neuheit spüren, dann müssen wir was dafür tun. Und da seid ihr jetzt gefragt. Und zwar beide. Als Team bekommt ihr das hin. Es ist Arbeit - ja, aber die Belohnung könnte ja süßer nicht sein...

Wenn du in einer Beziehung bist und die Lust nachgelassen hat, dann frag dich mal: Willst du schönen, lustvollen Sex? Tust du was dafür? Tust NUR du immer was dafür?

Wenn sich nur eine Person bemüht, kreiert das auf Dauer Frust und das ist ein Lustkiller. Und gleichzeitig sehe ich das so oft, dass nur eine:r sich bemüht (been there, done that...).

Hier ist der Weg wie immer darüber offen zu sprechen, aber oft auch klare Grenzen zu setzen und die 50:50-Beteiligung einzufordern. Aus eigener Erfahrung und auch aus den Beispielen meiner Freund:innen und Klient:innen kann ich dir raten: Lass dich/lasst euch unterstützen. Beziehungskommunikation, gerade zu Sexualität, fällt vielen schwer und wie wir's gut machen können, haben wir selten erlebt oder vorgelebt bekommen. Wenn euch also etwas an einander liegt und ihr allein nicht weiterkommt, versinkt nicht im Frust, sondern lasst euch ein bisschen unterstützen.



Unausgesprochenes - "die Akte"

Ein Aspekt, der die Beziehungsdynamik stark beeinflusst und damit auch die Lust: unausgesprochene Unzufriedenheit, ungelöste Konflikte oder deren Nachwirkungen.

Vielleicht weiß bislang nur eine Person in eurer Beziehung, dass es gerade einen Konflikt oder Unzufriedenheit gibt. Hallo, konfliktscheue Menschen da draußen ;-)

Lass mich dir sagen: Wenn du über die Zeit Dinge nicht aussprichst und in dir anstaust, baust du Frust auf, der sich immer auch auf die Sexualität und darauf, wie ihr miteinander kommuniziert, ausprägt. Wenn ich insgeheim so eine kleine Akte anlege von Dingen, die mich geärgert haben, von denen ich enttäuscht bin o.ä. , habe ich irgendwann nur noch den Blick dafür, mehr Sachen in meine Akte zu packen. Jede Sache, die du (nicht) tust oder (nicht) sagst, ist eigentlich nur noch ein weiterer Beweis, dass meine Akte hier weiter wachsen darf.

Sexentzug und Lustlosigkeit sind dann nicht selten ein Mittel der Macht oder der Bestrafung - ob bewusst oder unbewusst. Prüf es gern mal für dich: Gibt es etwas, was du deinem Gegenüber zum Vorwurf machst, sodass du "nicht einsiehst", dass er:sie belohnt wird, während du weiter verärgert/ frustriert o.ä. bist? Gibt es vielleicht Bedürfnisse oder Grenzen, die du nicht ausgesprochen hast? Unzufriedenheit oder Frust, die du nicht angesprochen hast?

Dann ist es an der Zeit, das auszusprechen, statt weiter zu schlucken. Ich weiß, dass es oft schwer fällt, Sachen anzusprechen. Und dennoch: Nichts zu sagen, ist einfach keine Lösung. Dadurch bauen sich nur Mauern auf und verbundener, liebevoller Sex rückt in weite Ferne. Gerade, wenn wir zu lange gewartet haben, kommen die Dinge oft auf eine Weise auf den Tisch, die wenig konstruktiv ist. Ich weiß auch, dass nicht alle das Glück haben, ein Gegenüber zu haben, was gut reagiert, selbst wenn wir es gut gesagt haben.

An all dem kann man daran arbeiten. Gemeinsam im Idealfall. Du kannst aber schon sehr viel machen, wenn nur du daran arbeitest. Für eine Dynamik, die nicht so gut funktioniert, braucht es immer zwei. Wenn eine:r sich entscheidet, das Spiel so nicht mehr zu spielen, haben wir schon super viel gewonnen. Wenn du dich in dieser Situation wiederfindest und was verändern willst, let's talk.



Beziehungsvertrag - wenn Müssen zu Trotz führt

Weißt du, was spannend ist? So oft haben wir stillschweigende Verträge in unseren Beziehungen, die besagen, dass die Beziehungsperson für die Befriedigung unserer sexuellen Bedürfnisse verantwortlich ist. Dadurch entsteht der Druck, wollen zu müssen und etwas geben zu müssen. Werden diese stillen Erwartungen nicht erfüllt, entsteht schnell Unmut und Spannung. Eine Person wirkt dann schnell "needy", "bedürftig" oder fordernd, die andere fühlt sich vielleicht bedrängt, unter Druck gesetzt oder genötigt. Bei mir persönlich kommt dann mein innerer Rebell raus, der erst recht nicht will, wenn jemand etwas von mir verlangt. Es ist wichtig, an dieser Dynamik zu arbeiten. Einladen statt fordern ist der erste Mind- und Energie-Shift, den wir hier angehen dürfen. Der beste und wichtigste Weg den Druck rauszunehmen ist, indem wir Wege finden, für uns selbst zu sorgen, um nicht komplett von anderen abhängig zu sein. Das heißt: dafür Sorge tragen, dass du dein Glas für sexuelle Erfülltheit und Lust ein Stück weit selbst füllen kannst. So kommst du nicht mit einem komplett leeren Glas durstig zu deinem Gegenüber und forderst, dass jetzt bitteschön dein Glas voll gemacht werden möge. Das erfordert Arbeit, aber ermöglicht letztlich echte, freie, wunderschöne Intimität. Wie du dir selbst der:die beste Liebhaber:in wirst, ist eine Geschichte für sich. Dazu gern an anderer Stelle oder in persönlichem Coaching mehr.



Emotionale Bindung & Vertrauen

Das Gefühl einer emotionalen Verbindung, von Vertrauen, sich geliebt und gemeint zu fühlen, ist für viele so wichtig, um sich fallen zu lassen und Lust zu empfinden.

Du kannst du dich entsprechend fragen: Wie verbunden fühlst du dich gerade mit deinem Gegenüber? Fühlst du dich geliebt/ gewertschätzt? Hast du das Gefühl, dass es um euch beide geht oder geht es nur um die Befriedigung der anderen Person und du bist lediglich Erfüllungsgehilf:in? Wenn du dich gerade noch nicht genug verbunden fühlst, dann priorisiere das und lass dich nicht unter Druck setzen. Mach es zur Voraussetzung, damit auch du den Sex genießen kannst. Sei dir das selbst wert. #selbstfürsorge Ihr könntet z.B. Eye Gazing machen, gemeinsam atmen, einander wertschätzende Worte sagen o.ä. Teilweise brauch es vielleicht etwas ganz anderes.

Ich habe gerade in Langzeitbeziehungen oft sehr halbherzige Versuche erlebt, teilweise sogar das Gefühl, “benutzt” zu werden. All das musst und solltest du nicht über dich ergehen lassen oder tolerieren. Wieder ein Moment für klare Worte, um keinen Teufelskreis aufzumachen a la: A versucht’s → wird von B abgelehnt → A & B sind enttäuscht → A versucht’s beim nächsten Mal wieder oder noch halbherziger, weil die Hoffnung sinkt → Frustration und Enttäuschung auf beiden Seiten steigt.



Unverarbeitetes: eingeschlossene Emotionen, körperliche Blockaden, Trauma etc.

Wir haben in unserem Aufwachsen oft nicht gelernt, unsere Emotionen vollumfänglich zu spüren, geschweige denn sie gesund zum Ausdruck zu bringen. Unsere Emotionen sind letztlich nur Energie, die durch den Körper bewegt werden möchte (e-motion = energy in motion). Tun wir das, sind Emotionen, die uns oft schwer fallen - wie Wut, Traurigkeit, Angst - eigentlich schnell verarbeitet und machen uns keine Probleme. Sie sind oft einfach Boten für uns. Sie laden dich ein, dich zu fragen: Was geht bei mir gerade ab? Was braucht es gerade? Wenn wir aber unsere Emotionen nicht fließen lassen, sondern unterdrücken, dann bleibt diese Energie im Körper. Das macht wie in einem Druckkessel Druck, der sich auf jede erdenkliche Weise versucht, Luft zu machen. Und das kann dann zu körperlichen Beschwerden, Depressionen etc. führen. Es gibt diesen berühmten Satz: "If you want to feel anything, you have to feel everything." D.h. wir können uns nicht aussuchen, dass wir nur die "schönen" Gefühle wie Lust, Ekstase, Freude, Liebe fühlen wollen, die "unbequemen" Gefühle aber nicht. Das funktioniert leider nicht. Deine Kapazität, Lust, Liebe, Freude etc. zu empfinden, wird so unendlich viel größer, wenn du anfängst, allen Emotionen Raum zu geben - auch und vor allem den alten, unverarbeiteten Emotionen. Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber so sehr lohnenswert - ich spreche da aus langer Erfahrung.


So wichtig, gerade für weiblich sozialisierte Menschen, ist es auch zu schauen, ob es sich für dich sicher anfühlt, lustvoll zu sein und deine Lust voll zu zeigen und frei auszuleben. Vielleicht hast du Erfahrungen gemacht, die (unbewusst) ein Gefühl der (subtilen) Angst, Gefahr oder Unsicherheit hinterlassen haben. Manchmal ist uns gar nicht bewusst, wie uns bestimmte Erlebnisse geprägt haben - ich kann ein Lied davon singen. Während wir das vielleicht gar nicht bewusst erinnern, erinnert sich unser Körper sehr genau. Taubheit bestimmter Stellen, Schmerzen (bspw. bei der Penetration), wenig Berührungsempfindlichkeit können (nicht müssen) auf solche unverarbeiteten Erlebnisse hinweisen. Mit dem Körper zu arbeiten, ist an dieser Stelle genauso wichtig, wie die kognitive Aufarbeitung. De-Armouring, Somatic Experiencing und Körperpsychotherapie sind spannende Ansätze dafür, ABER ich möchte an dieser Stelle keine "just try this"-Lösung schreiben. Es ist super wichtig, dir hier professionelle Unterstützung zu holen und individuell zu schauen, was du brauchst. Melde dich so gern bei mir, wenn du hier ein Gefühl hast, das wäre ggf. mal dran. Wir können ein Erstgespräch führen und ich kann dir ein paar Empfehlungen aussprechen basierend auf deiner individuellen Geschichte. Du bist nicht allein und auch nicht kaputt. ❤



Medikamente & Hormone

Einige Medikamente, wie die Pille, Antidepressiva oder Blutdruckmedikamente, können die Libido stark beeinflussen. Ich weiß noch, wie sich für mich eine völlig neue Welt der Lust eröffnete, nachdem ich meine Pille nach 10 Jahren absetzte. Und ich hatte mehrere Jahre kaum Lust und fragte mich oft verzweifelt, was falsch mit mir ist. Und plötzlich war sie wieder da, die lustvolle Sarah.

Daher: Wenn du Medikamente einnimmst und deine Libido gesunken ist, sprich das am besten mal mit deinem:r Ärzt:in ab.

Auch Schwankungen im Hormonspiegel, insbesondere ein niedriger Testosteronspiegel, können die Lust beeinflussen. Eine hormonelle Untersuchung kann hier Klarheit bringen.



Asexualität/ Greysexualität

Es gibt Menschen, die keine Lust haben (asexuell) oder die wenig Lust empfinden (greysexuell). Lust ist ein Spektrum. Das was uns in Bezug auf Lust Druck macht, sind die Normen da draußen. Daher lass mich dir noch mal sagen: Wir müssen keinen super lustvollen Sex haben und wir müssen auch nicht permanent und ständig und für immer Lust haben.


 

Zum Abschluss die Erinnerung: Sex soll Spaß machen. Sex solltest du nur haben, weil du darauf Lust hast - nicht, weil du denkst, du musst.


Fragen an dich:

  • Was waren deine kleinen oder großen Aha-Momente?

  • Wo steckst du vielleicht gerade fest und kommst nicht weiter?

Schreib mir so so gern eine E-Mail oder eine Instagram-Nachricht. Ich freue mich immer sehr über Austausch. Und dann weiß ich, dass es dem einen oder anderen Menschen geholfen hat. Und das macht mir dann immer ganz viel extra Freude.


Wenn du an irgendwelchen von den Themen, die hier angeschnitten wurden, arbeiten möchtest, dann melde dich super gerne. Wir können alles mal beleuchten und Lösungen finden. Dein Erstgespräch ist kostenlos. Buch dir einfach bequem deinen Termin hier: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen


Ganz liebe Grüße,

deine Sarah von mach's mit



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